Axel, Silke und Annemarie Hunzinger mit Aleit

Anni Warfen Unsere Kunden berichten

Liebe Anni,

wir wollen das Jahr nicht verstreichen lassen, ohne ein aktuelles Lebenszeichen von uns zu geben. Die beigefügten Bilder zeigen Aleit an ihrem 13. Geburtstag, den wir am 15. November 2012 fröhlich mit ihr gefeiert haben.

Gesundheitlich geht es ihr für ihr hohes Alter prima, das hat eine kürzliche
Untersuchung beim Tierarzt auch bestätigt.

Aleit Aber natürlich müssen wir mittlerweile die eine oder andere körperliche Einschränkung bzw. Altersschrulle bewältigen. Die Hinterhand will nicht mehr so wie früher, so dass wir Treppen, allzu steile Rampen und vor allem rutschige Untergründe meiden müssen. Ein föhlicher Galopp durch den Garten – bergauf und bergab – gehört aber noch zum täglichen Programm. Laut Tierarzt dürften ihre Augen allerdings nicht mehr die besten sein. Und sie schläft viel und tief – wenn sie nicht gerade laut bellend die Nachbarskatze über den Zaun jagt. Ihr leicht überdrehtes Temperament hat sie mit den Jahren keineswegs abgelegt.

Seit sie die steile Treppe zum Wohnzimmer nicht mehr bewältigen kann, haben wir ihr in der Küche eine eigene Ecke eingerichtet. Das Zusammenrollen im Korb schafft sie nicht mehr, so dass wir ihr als Ersatz eine gemütliche Kuscheldecke angeschafft haben. Da liegt sie nun und genießt es, unser nach wie vor recht turbulentes Familienleben in Ruhe zu beobachten. Wer weiß, wass sie sich in ihrer Altersweisheit zu so manch unserer Verhaltensweisen denken mag. Manchmal würde ich sie gerne fragen…

Ob sie Besucher an der Haustür begrüßt oder doch gelassen in der Küche erwartet, hängt von ihrer Zuneigung zu dem jeweiligen Ankömmling ab. Wer eher geduldet und weniger heiß geliebt ist, der wird in der Kuschelecke liegend empfangen.

Gebellt wird nur noch sehr dosiert und erfordert schon einen besonderen – jede altersbedingte Gelassenheit sprengenden – Anlass. Der bofrost-Mann ist immer für ein paar Beller gut, der Postbote kommt ja täglich und ist mittlerweile keineswegs mehr aufregend.

Schön ist es, dass sie Annemaries Freundinnen mit der für Sennenhunde ja oft
beschworenen Kinderliebe gegenübertritt. Gerade für ängstliche Kinder macht
das Besuche bei uns zu Hause trotz unseres imposanten Hundes recht
entspannt.

Aleit Probleme bereitete uns im Herbst, dass sie nachts plötzlich Symptome von Trennungsangst zu zeigen begann. Sie hechelte die ganze Nacht und wanderte
ruhelos umher. Tagsüber fiel sie dann in Tiefschlaf. Nachts kam sie nur zur Ruhe, wenn ich bei ihr in der Küche saß. Das habe ich tatsächlich ein paar Nächte gemacht, weil ich mir ihr Verhalten nicht wirklich erklären konnte. Das war eine unglaublich anstrengende Zeit. Tagsüber kam sie mit dem Alleinsein völlig problemlos zurecht, so wie immer. War ich aber nachts nicht bei ihr, bellte und randalierte sie. Schließlich fing sie sogar an, nachts Tapete von den Wänden zu reißen und den Wandputz anzunagen.

Unser Tierarzt hat uns dann einen Duftstecker empfohlen, der möglicherweise
beruhigende Wirkung ausüben könnte. Das hat wirklich funktioniert! Seit drei Monaten schlafen wir alle wieder ruhig und entspannt – jeder an seinem Platz.

Wir sind froh, dass es Aleit nach wie vor gut geht und sie an unserem Leben so fröhlich teilhaben kann. Möge es noch eine ganze Zeit lang so bleiben!

Herzliche Grüße und alle guten Wünsche für Dich und die Deinigen,
Axel, Silke und Annemarie Hunzinger
mit Aleit