Erkrankungen des Hundeohrs: Anatomie und Symptome

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Das Ohr besteht aus der Ohrmuschel (Hänge-oder Stehohren), dem Gehörgang, Trommelfell und dem Mittel-und Innenohr. Das Ohr ist ein Sinnesorgan mit Doppelfunktion: Gehör und Gleichgewicht. Da die Ohrmuschel durch viele kleine Muskeln hochbeweglich ist, ermöglicht dies ein Hören ohne den Kopf zu drehen. Die Ohrmuschel ist rassetypisch behaart, wobei die Haare beim Pudel sogar bis tief in den Gehörgang reichen …

Die wichtigsten Hautkrankheiten des Hundes – Teil II: Nichtinfektiöse Hautkrankheiten

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1. Hormonelle Ursachen Diese entstehen, wenn Organe zu viel oder zu wenig Hormone produzieren. Oft ist allen diesen gemeinsam, das der Haarausfall symmetrisch auftritt, etwa beidseitig in den Flanken oder links und rechts auf dem Rücken. Die Haut lagert häufig Pigmente ein und verfärbt sich dadurch dunkel bis schwarz. Auch diese Veränderungen sind meist symmetrisch. Der Verlauf ist chronisch. Beim …

Giftige Lebensmittel für Hunde – Teil 2

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Getreide: Im Übermaß oder falsch zubereitet ist Getreide für den Hund schwer verdaulich bis leicht giftig. Hülsenfrüchte: Rohe Hülsenfrüchte wie z. B. Erbsen, Garten- oder Sojabohnen sind giftig, daher auf die richtige Zubereitung achten. Auch gekocht sollte man davon nicht zuviel anbieten, da Hülsenfrüchte zu Blähungen und einem erhöhten Risiko des Magendrehers führen kann. Gegarte Hülsenfrüchte sollten immer mit etwas …

Die wichtigsten Hautkrankheiten des Hundes – Teil I: Hautinfektionen

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1. Bakterien Die gesunde Hautoberfläche wird von verschiedenen Bakterien besiedelt. Wird diese Flora gestört, durch kleinste Verletzungen oder etwa zu häufiges Baden, dann kann eine eitrige Hautentzündung entstehen: Pyodermie. Meistens handelt es sich bei den Keimen um Staphylokokken. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Da diese Keime oft resistent sind, sollte der Tierarzt vor der Behandlung einen Resistenztest durchführen. Die Pyodermie …

Giftige Lebensmittel für Hunde – Teil 1

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Nicht alles, was uns Menschen schmeckt, muss auch gut für unseren Vierbeiner sein. Da der Hund anders “verstoffwechselt” als wir Menschen, können einige Lebensmittel für ihn stark gesundheitsschädigend, wenn nicht sogar tödlich sein. Auberginen: Im rohen Zustand enthalten sie das Gift Solanin und können zu Darmbeschwerden und Schleimhautreizungen führen. Bärlauch: Bärlauch enthält Alliin. Roh in größeren Mengen gegeben kann eine …

Unser Hund ist Senior – was zu beachten ist

Anni Warfen Aktuelle Themen, Senioren- und ältere Hunde

Es stellt sich die Frage, wann ein Hund alt ist. Die Behauptung, 7 Hundejahre entsprächen 1 Menschenjahr ist längst überholt. Bei kleinen Hunderassen ist die Lebenserwartung höher, als bei großen. Eine kleine Rasse ist ca 11,5 Jahre alt , wenn sie einem Menschen mit 60 Jahren entspricht. Die großen Rassen erreichen dieses Alter schon mit 7,5-8,5 Jahren. Dies ist unabhängig …

Der Hund zu Weihnachten

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Wir kommen in die Adventszeit, in der man es sich neben dem üblichen Weihnachtsstress gut gehen lässt und es sich gemütlich macht. Natürlich vergessen wir dabei auch unsere Vierbeiner nicht. Trotzdem sollten wir auch in dieser Zeit einiges beachten, um unsere Tiere vor Gefahrenquellen zu schützen. Gifte: Zwischen all der weihnachtlichen Dekorationen lauern trotz allem Gefahren für unsere Hunde. Pflanzen, …

Darmverschluss durch Fremdkörper

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Besonders bei jungen, verspielten Hunden kommt es zum Verschlucken von Fremdkörpern. Das abgeschluckte Material kann unverdaulich sein, wie Bälle, Steine oder Stanniolpapier als Verpackungsmaterial von Süßigkeiten (Weihnachtsschmuck). Knochen sind teilweise verdaulich, können aber auch zum Darmverschluss oder zu einer hartnäckigen Verstopfung führen. Vor allem die Knochen der jetzt so beliebten Gänse- und Entenbraten splittern leicht und verletzen so den Verdauungskanal. …

Wurmbefall beim Hund

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Folgend soll über die wichtigsten Wurminfektionen unserer Hunde, deren Symptomatik, sowie ihrer Behandlung berichtet werden. SPULWÜRMER (Askariden) Im mitteleuropäischen Raum gehören die Spulwürmer zu den wichtigsten Darmparasiten des Hundes. Die Ansteckung kann schon im Mutterleib erfolgen, von der Mutterhündin via Placenta auf die Welpen. Nach der Geburt werden die Wurmeier auch über die Muttermilch übertragen. Der erwachsene Hund nimmt diese …

Der Hund im Herbst

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Das Wetter wird schlechter, die Außentemperaturen niedriger. Wenn wir jetzt mit unserem Vierbeiner unterwegs sind, sollten wir einige Dinge beachten. Baden: Ein Bad bei niedrigen Temperaturen (bis 10 ° C) schadet den Hunden nicht. Achtet aber darauf, dass der Hund Gelegenheit hat, sich wieder warm und trocken zu laufen, um Nieren- oder Blasenerkrankungen zu vermeiden. Nehmt zum Trocknen zusätzlich ein …

Gefahr: Schneckenkorn, Spritzmittel und Dünger im Garten und auf dem Feld

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In 90% aller Fälle ist tierische Neugierde die Ursache für Vergiftungen und nicht die böse Absicht des Menschen! SCHNECKENKORN enthält 6-10% Metaldehyd, auch Trockenspiritus genannt. Es schmeckt süß. Wenn es nur 3,5% Metaldehyd enthält, wird das Schneckenkorn giftklassefrei verkauft. Trotzdem kann es Vergiftungen hervorrufen. 30-60 min. nach Giftaufnahme, kommt es bei den Hunden zu Speicheln, Erbrechen und Durchfall.1-3 Stunden später …

Insektenstiche bei Hunden

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Zu den Insekten, die uns in diesem Zusammenhang interessieren, zählen Bienen, Wespen und Hornissen. Anders als bei den Zecken- und Sandmückenbissen spielt hier die Übertragung von Krankheitserregern keine Rolle, sondern das unmittelbare Gift der Insekten. Während das Bienengift die roten Blutkörperchen zerstört, schädigen Wespen und Hornissen zusätzlich das Nervensystem. Der Bienenstachel besitzt einen Widerhaken und muss deshalb mit einer Pinzette …