Weihnachtszeit und Feiertage

Wilma Warfen Aktuelle Themen, Interessantes

In der Weihnachtszeit ändert sich so einiges bei uns zu Hause. Nicht nur, dass wir Haus und Garten dekorieren und all die schönen Glitzer- und Funkelsachen hervorholen, nein auch die Stimmung ändert sich. Viele kennen den Weihnachtsstress. Für viele fängt er schon im November an. Hat man auch alle Adventstütchen gefüllt?  Was wünscht Onkel  Herbert sich nochmal? Ist die Ganz vorbestellt? Laden wir Gaby dieses Jahr ein? Wann kommen wir bloß auf den Weihnachtsmarkt? All dieser Stress lässt uns schnell hektisch und unausgeglichen werden. Dies bekommt auch unser Vierbeiner mit. Auch wenn wir vielleicht meinen, es sei nicht so. Hunde spüren ganz genau, wie wir drauf sind und ob etwas in der Luft liegt. Dieser Stress belastet natürlich auch sie. 

Vieles hat sich in den eigenen Vierwänden verändert, wenn es auch nur Dekoration ist oder der Spaziergang mal ausfällt oder nur kurz gemacht wird. Für den Hund schon sehr seltsam. Es ist daher umso wichtiger, dem Hund einen Rückzugsort zu geben, an dem er sich erholen kann und zur Ruhe kommt. Dieser sollte ihm auch über die Festtage zur Verfügung stehen. Eine Höhle mögen Hunde besonders gerne. Sollte so en Ort nicht das ganze Jahr da sein, sollte schon Anfang November mit dem Hund geübt werden, dass er sich an diesem Ort zurückziehen kann. Er sollte einfach immer mal wieder mit besonderen Sachen dort gefüttert werden und schnell wird er den Platz mögen.

Da gerade über die Feiertage oft Besuch kommt, muss der Hund die Chance haben, dem Trubel zu entfliehen. An seinem ruhigen Platz hat er wunderbar die Möglichkeit dazu. Ansonsten flieht er beim nächsten Türklingeln vielleicht aus dem Haus.

All die Gäste wollen bestimmt auch dem Vierbeiner etwas Gutes tun. Sie bringen Snacks für ihn mit oder füttern ihn mit den Köstlichkeiten vom Tisch. Dem Hund soll es ja nicht schlecht gehen. Aber gerade das ist fatal.  Gerade Menschenessen ist so gar nichts für den Hund. Natürlich wollen wir alle, dass es an den Feiertagen den Tieren genauso gut geht wie uns, doch mit Essen für Menschen machen wir dem Hund und seiner Gesundheit keine Freude und schaden ihm auch noch. Auch alle mitgebrachten Hundesnacks, sollte der Hund nicht auf einmal bekommen. Vielleicht lässt man sich die Leckereien erst einmal in die Hand geben und kann dann selbst sortieren, was der Hund bekommen darf und was er vielleicht nicht verträgt. Alles auf einmal wäre viel zu viel.

Auch Musik sollte an den Feiertagen nur im gemäßigten Ton abgespielt werden. Der Trubel ist schon viel für die Hunde und weitere Geräusche können zusätzlich stressen.

Gerade an Silvester sind es dann Böller und Knalle, die einige Hunde ganz aus der Bahn werfen. Dafür sollte schon frühzeitig mit dem Höhlentraining oder anderen Möglichkeiten gegen die Angst begonnen werden. Manchmal ist es auch ratsam  über die lauten Feiertage wegzufahren an ruhigere Orte.

In jedem Fall ist es schlau, mögliche Mittel gegen Durchfall oder ähnliches im Haus zu haben. Zudem  sollte die Nummer des Notfalltierarztes über die Feiertage sichtbar bereitliegen. Hat der Hund doch etwas Unverträgliches zu sich genommen oder wurde durch einen Knaller verletzt, kann der Tierarzt schnell kontaktiert werden.

Das aller Wichtigste ist, dass wir über die Weihnachtszeit und die Feiertage unseren Tieren zu liebe ruhig bleiben. Sie verstehen die ganze Aufregung nicht. Und auch wenn es mal nicht ganz perfekt ist, es werden sich dennoch alle freuen. Unsere Tiere ganz bestimmt.