Weihnachtszeit ist Hundezeit

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Nicht nur wir Menschen genießen die besinnliche Weihnachtszeit in vollen Zügen. Auch für unsere lieben Vierbeiner ist es eine ganz besondere Zeit. Sie spüren, dass die Familie näher zusammenrückt und genießen diese Nähe. Gemeinsame Stunden bei Kerzenschein und Lebkuchenduft trägt für sie den Ausdruck einer tiefen Verbundenheit des Rudels. Diese Zusammengehörigkeit und der Austausch von Liebe erfüllen den Hund genauso wie den Menschen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Hundebesitzer dem Hund in der Weihnachtszeit gerne einmal etwas Gutes tun möchten. Letztendlich ist die Weihnachtszeit auch genau dazu da. Liebe austauschen und einander glücklich machen, tut gut und bringt Gutes.

image1Warum also nicht auch mal einen Adventskalender für den Hund basteln? Es gibt so viele schöne Dinge, die unseren Vierbeinern ein Leuchten in die Augen zaubern. Leckerlis oder vielleicht auch mal ein Kauknochen sind für sie etwas ganz Besonderes. Andere Hunde freuen sich auch riesig über ein kleines Spielzeug. Auf jeden Fall werden die Geschenke den Hunden gefallen.

image6Und schon nach kurzer Zeit werden die Vierbeiner voll Vorfreude vor dem Adventskalender sitzen und auf das nächste Päckchen warten. Kleine Geschenke an einem Zweig oder einer Kordel machen sich gleich auch in der Wohnung hübsch. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die kleinen Ungeduldigen nicht allein an die Päckchen kommen. Aber egal welche Form der Kalender annimmt, ein zauberhaftes Highlight wird es auf jeden Fall.

Doch es gibt ein Geschenk, das kann man nicht so gut verpacken und das ist Zeit. Zeit mit unseren Vierbeinern zu verbringen, ist für sie das Größte überhaupt. Gerade die Weihnachtszeit mit ihrem romantisch winterlichen Flair, eignet sich hervorragend für schöne Spaziergänge. Die klare Luft macht einen freien Kopf und die Stile lässt Geist und Seele zu sich kommen. Auch für die Hunde ist diese Ruhe entspannend. Gleichzeitig kann man sich bei so einem Winterspaziergang oder auch schon im eigenen Garten ordentlich austoben. Hat man dann das Glück und es liegt auch noch Schnee, macht es gleich doppelt Freude. Wild herum toben, dass der Schnee nur so fliegt. Vielleicht auch ein wenig zusammen buddeln. Oder sich einfach nur im Schnee wälzen. Das machen die Hunde besonders gerne. Da kann man ihnen gleich einen kleinen Trick beibringen, „Rolle im Schnee“.

Der Hund ist neben dem Hundeführer abgelegt. Nun wird er vorsichtig auf die Seite gedrückt. Liegt er dort wird vor seiner Nase ein Leckerli im Uhrzeigersinn bewegt. Folgt der Hund dem Leckerli und absolviert die Übung, darf er es fressen.

Der Hund wird nach so einem Ausflug glücklich und geschafft sein. Da wird er zu Hause ganz entspannt in seinem Körbchen schlafen.

image3Auch auf einen nicht allzu überlaufenen Weihnachtsmarkt darf der Hund gerne mal mit. Wird anschließend noch ein kleiner Spaziergang drangehängt, so freut sich der Vierbeiner, dass er mit dabei sein dürfte.

Vielleicht mag der Hund auch mit in den Wald kommen und den Weihnachtsbaum aussuchen. So kann er sich gleich schon anfreunden mit dem komischen Ding, was dann plötzlich in der Stube steht. So manch ein Hund fragt sich an Weihnachten bestimmt „Warum die Menschen den Wald herein holen, anstatt zu ihm hinauszugehen?! Das macht doch viel mehr Spaß!“

Schlussendlich ist es unseren Vierbeinern vor allem wichtig, dass sie in dieser besinnlichen Phase viel Zeit mit uns verbringen, egal ob beim Kuscheln oder langen Spaziergängen. Daher sollte man sich die Zeit nehmen und gemeinsam mit ihnen der vielleicht etwas ausbrechenden Weihnachtshektik zu entfliehen.

Fröhliche Weihnachten für Hund und Mensch!