Tipps für die Wohnungssuche mit Hund

Wilma Warfen Aktuelle Themen, Interessantes, Wissenswertes

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, weshalb Hund und Halter ihre vier Wände verlassen müssen. Das können Familienzuwachs, schlechte Wohnbedingungen, eine Trennung oder auch ein Arbeitsplatzwechsel sein. Leider sind sowohl Internet als auch Tierheime voll von Hunden, die durch solch eine Situation nicht mit umziehen konnten. Doch oft ist es gar nicht unmöglich, die neue Wohnung auch mit dem geliebten Vierbeiner zu beziehen.

Zuallererst sollte man bei der Wohnungssuche nicht nur die üblichen Immobilienseiten durchblättern, sondern auch die Sozialen Netzwerke aktivieren. Durch einen Aufruf können Kontakte entstehen, die einem weiterhelfen. Auch persönlich kann man mit Hundehaltern sprechen, wie sie an ihre hundefreundliche Wohnung gekommen sind. Manchmal ist es auch sinnvoll, die gewünschte Wohngegend zu inspizieren. So kann man vielleicht Häuser entdecken, in denen bereits Hunde wohnen.

Ist dann endlich ein Wohnungsbesichtigungstermin in Aussicht, sollte auch mit offenen Karten gespielt werden. Den Hund zu verstecken, wäre nicht fördernd. So könnten später Konflikte entstehen. Vielleicht muss der Hund nicht sofort bei der Besichtigung dabei sein. Die Hundehalter könnten jedoch ein tolles Foto vom Hund mitbringen. Auch die Vorlage eines Hundeführerscheins vermittelt dem Makler oder Vermieter Sicherheit. So können diese sich sicher sein, dass der Hund erzogen und händelbar ist. Auch die Police der Hundehalterhaftpflicht-Versicherung sollte beim Besichtigungstermin vorgelegt werden.

Zudem sollten alle Hundebesitzer sich Klauseln und Verbote gegenüber Hunden oder auch anderen Tieren einmal genau anschauen. Denn ein generelles Haustierverbot ist in Mietverträgen laut Bundesgerichtshof nicht zulässig. Oft dürfen kleine Hunde ohne Erlaubnis mit in der Wohnung wohnen.

Letztendlich ist bei der Suche einer neuen Wohnung auch zu überlegen, ob die Wahl nicht ins Grüne fallen sollte. Für den Hund wäre dies optimal. Randlagen der Städte oder im städtischen Umland sind zudem oft günstiger. Da kann es sich lohnen auch einmal etwas weiter zu fahren. So fällt die Fahrt zum Spaziergehen ganz weg, da man ja schon im Grünen wohnt.

Leben mit Tier ist also nicht unmöglich und der Vierbeiner muss nicht gleich die Familie verlassen, weil ein Umzug ansteht.  Eine richtige und intensive Vorbereitung und Planung vereinfacht den Umzug.