Tipps für das tägliche Training

Anni Warfen Aktuelle Themen, Erziehung und Ausbildung, Interessantes, Wissenswertes

Jeder weiß es, regelmäßiges Training ist gut für Hund und Halter. Doch nicht immer klappt alles so einwandfrei.

Vor jeder Übungseinheit  sollte man mit dem Hund ein paar Meter um die Wette laufen und ihm Streicheleinheiten gönnen, damit er sich dadurch auf den Hundeführer konzentriert. Er wird angereizt noch mehr zu machen und so können dann die Übungen folgen. Durch diesen Aufbau kann der Hund sich orientieren, die Muskeln durchbluten und den Kopf frei bekommen. 

15 Minuten sollte die Trainingseinheit nicht überschreiten. Auch wenn der Hund keine Müdigkeitserscheinungen aufweist. Ansonsten droht ein Leistungsabfall. Klappt alles wie am Schnürchen und der Hund arbeitet prima mit? So sollte die festgesetzte Zeit auch nicht überschritten werden und die Trainingseinheit mit einem Spiel oder einer Kuschelrunde beendet werden. Ist der Hund jedoch unkonzentriert und lässt sich andauernd ablenken, so wäre vielleicht eine kleine Pause angebracht. Nach der Pause sollte eine Übung gewählt werden,  die dem Hund Erfolgserlebnisse bringen. 

Hat der Hund etwas Neues gelernt, sollte nicht gleich der nächste Schritt folgen. Besser ist es, wenn zuerst ein paar Routine Übungen folgen und daraufhin noch einmal die neu erlernte Übung. Erinnert sich der Hund nach den Routineübungen noch daran, ist das ein super Erfolgserlebnis und sollte nicht durch falschen Ehrgeiz kaputt gemacht werden. 

Der Hund sollte vor einer Trainingseinheit mindestens zwei Stunden nichts Größeres zu sich genommen haben.  Genauso sollte er höchstens sechs Stunden vorher gefastet haben. Nur so wird gewährleistet, dass der Hund nicht nur an die Leckerlis denkt und am Ende anstatt seiner Bestätigung, eine Belohnung einfordert.  Zwischen den Übungen sollte gewechselt werden zwischen, Loben durch Streicheln, spielen oder auch die Stimme. 

Ist der Hundeführer schon lustlos bei der Sache, fühlt sich nicht gut oder hat einfach keinen Bock, wirkt sich dies auf den Hund aus. So wird eine Trainingseinheit nur Misserfolge bringen. Daher sollte dann lieber verzichtet werden. 

Ganz wichtig ist beim Training die Abwechslung. Auch Routineübungen wie Sitz oder Leg dich können neu angeordnet werden und den Hund fordern. Wird er beispielsweise mal vom Laufen ins Sitz geschickt ist es etwas Neues. Das fordert den Hund geistig und verhindert, dass er die Übungen halbherzig und auswendig gelernt ausführt.