…nochmal zusammengefasst

Anni Warfen Aktuelle Themen, Erziehung und Ausbildung

Die Erziehung eines Hundes ist nicht immer leicht. An so viele Dinge muss man denken. Wenn der Hund noch klein ist, macht man sich noch nicht so viele Gedanken, was später einmal sein soll.

Aber auch, wenn der Hund noch jung ist, alle sind Meister darin, uns zu lesen, das beinhaltet Mimik, Gestik, Körpersprache und leider auch die Emotionen in unserer Stimme. Sind wir sauer auf unseren Vierbeiner verändert sich ganz automatisch die Körpersprache. Auch wenn wir kein einziges Wort sagen, erkennt unser Hund unsere miese Stimmung. Dies macht sich auch in den Hörzeichen, bzw. dem Korrekturwort bemerkbar. Je öfter wir korrigieren müssen, desto lauter wird das Hörzeichen. Unser Hund weiss aber auch ganz genau, bei welchem “Geräuschpegel” etwas passiert. So manches Mal konnten wir in unseren Gruppen beobachten, dass Hunde erst reagieren, wenn ein Hörzeichen in einer bestimmten Lautstärke gesagt wird, oder eine bestimmte Anzahl an Wiederholungen erreicht ist.

Oft gibt es auch verschiedene Korrekturwörter, aber auch Hörzeichen, die sich ändern, je weniger der Hund reagiert. Da gibt es dann Korrekturen, die eine “Vorstufe” für die ernsthafte Korrektur sind. Auch das weiss der Hund. Wir können uns manchmal nur über die ernsthaften Erklärungen unserer Hundeführer wundern.

Für uns heisst das, Hundeerziehung hat ganz viel mit Selbstbeherrschung des Hundeführers zu tun. Oft muss man sich ganz bewusst zurücknehmen, lernen, sich selbst zu kontrollieren. Das betrifft sowohl die stimmlichen Befehle, aber auch die Sichtzeichen und ganz besonders die Körpersprache.