Mit dem Hund im Straßenverkehr – Teil 2

Anni Warfen Aktuelle Themen, Wissenswertes

Im vorigen Teil haben wir schon die wichtigsten Verhaltensweisen im Straßenverkehr angesprochen. Die Sicherheit spielte dabei eine ganz wichtige Rolle.

Wir haben glücklicherweise die “dunkle Jahreszeit” fast überstanden, trotzdem müssen einige von uns früh morgens oder spät abends mit dem Hund gehen, dann ist es teilweise noch dunkel. Auch dann solltet sowohl ihr als auch euer Vierbeiner für andere Verkehrsteilnehmer an der Straße gut sichtbar sein. Dasselbe gilt, wenn es neblig ist. Wie fluchen wir doch über die dunkel gekleideten, für uns manchmal kaum erkennbaren Radfahrer, die plötzlich wie aus dem Nichts vor uns auftauchen. Genauso kann es uns aber auch mit Hund und Herrchen ergehen.

Für uns bedeutet das: Zieht euch bei Dämmerung, Dunkelheit oder Ne-bel so an, dass ihr gut sichtbar seid. Die meisten Kleidungsstücke haben schon reflektierende Streifen, darauf solltet ihr auch achten, sind aber von den Farben her meist dunkel. In diesen Fällen tut eine Leuchtweste, wie man sie im Pkw mitführen muss, gute Dienste.

Auch unseren Vierbeiner sollten wir erkenntlich machen, auch wenn ihr einen hellen Hund führt, der doch scheinbar gut zu sehen ist.  Auf dem Markt gibt es inzwischen viele hilfreiche Produkte von verschiedenen Anbietern. Angefangen bei Blinklichtern, die am Halsband oder Geschirr befestigt werden können und per Batterie betrieben werden, verschie-denfarbig  leuchtende “Reifen”, die über dem Halsband getragen werden können, nachtleuchtende Halsbänder und Geschirre, usw. Auch für unsere Vierbeiner gibt es Leuchtdecken in verschiedenen Größen.

Informiert euch am besten im Internet über die vielfältigen Angebote und probiert aus, womit ihr und euer Hund am besten zurechtkommt. Beachtet  dabei bitte die “Fellbeschaffenheit” eures Hundes, Halsbänder oder Geschirre sind bei langhaarigen Hunden oft nicht zu sehen.

Immer nach der Devise: Sicherheit geht vor!