Hund und Schnee

Anni Warfen Aktuelle Themen, Urlaub mit dem Hund, Wissenswertes

Wenn der erste Schnee fällt, gibt es für uns und unsere Vierbeiner nichts Schöneres, als gemeinsam durch die Landschaft zu spazieren. Doch der Winter bringt auch Probleme mit sich. Unser Hund hat auf dem Spaziergang nichts Besseres zu tun, als bergeweise Schnee zu fressen. Weiterhin sind die Gehwege gestreut, und das Streusalz reizt die Pfoten.

Worauf ihr achten solltet:

1. Auch unsere Vierbeiner finden den Schnee ganz spannend und jagen dem einen oder anderen geworfenen Schneeball hinterher oder schnappen in den Schnee. Solange die Menge im Rahmen bleibt, ist das Schnee fressen nicht gefährlich, aber: Übertreibt es der Hund, kann schnell eine Mandelentzündung entstehen, denn der kalte Schnee unterkühlt den Rachenbereich und reizt den Magen.Das kann zu Erbrechen und Durchfall führen.

Der Schnee enthält keine Mineralstoffe, genau wie destilliertes Wasser, und hat die Eigenschaft, dem Körper Mineralstoffe zu entziehen. Der gefressene Schnee wird zu Urin, das heißt, der Hund muss öfter einmal raus und sollte dazu auch Gelegenheit bekommen. Ebenso können im Schnee noch kleine Steinchen enthalten sein, die unserem Hund auf die Gesundheit schlagen.

2. Bei diesem Wetter müssen wir besonders auf die Pfotenpflege unsere Hunde achten. Das bedeutet:

  • die Pfoten nach jedem Spaziergang mit lauwarmem Wasser reinigen, dabei werden Schnee- und Streusalzreste entfernt.
  • die Haare zwischen den Zehen regelmässig mit einer vorn abgerundeten Schere schneiden, so können sich an den Ballen keine Schneeklümpchen absetzen.
  • kleine Mengen von z. B. Melkfett, Ballistol, Fettcreme oder anderen Pfotenpflegemitteln (erhältlich in der Apotheke, beim Tierarzt oder im Fachhandel) in die Ballen massieren. Dabei darauf achten, dass die Pflegemittel nicht mit Duftstoffen versetzt sind, die der Hund sich von den Pfoten leckt.

Quelle: www.hallohund.de/selbst