Hitzschlag – Teil 2

Anni Warfen Aktuelle Themen, Gesundheit

Endlich bekommen wir höhere Temperaturen! Aber bei all unserer Freude müssen wir auch an unsere Vierbeiner denken, wenn wir mit ihnen unterwegs sind. Immer wieder liest man von Hunden, die einen Hitzschlag erleiden. Die größte Gefahr für Hunde im Sommer, außer unzureichendes Wasser oder Schatten, ist in einem Fahrzeug eingesperrt zu sein. Diese oft unterschätzte Gefahr kann den Hund schnell in eine lebensbedrohliche Lage bringen. Wenn ihr also euer Fahrzeug irgendwo abstellt, bedenkt bitte, daß auch die Sonne wandert und der Schatten nicht an derselben Stelle bleibt! Hunde, die sich frei bewegen können und schlanke Tiere neigen wesentlich seltener zu Hitzeproblemen. Das Risiko eines Hitzschlages ist für alle Hunde ab einer Temperatur von 30 ° C erhöht, für Hunde mit dunklem Fell schon ab 20 °C. Junge und ältere Hunde haben ein erhöhtes Risiko. Wie ihr einen Hitzschlag beim Hund erkennt und was ihr tun könnt, findet ihr auf unserer Homepage.

Aber am besten lasst ihr es gar nicht so weit kommen.
Mit etwas Vorsicht kann man verhindern, daß es überhaupt zu einem Hitzschlag kommt. Wenn ihr mit dem Hund arbeitet, solltet ihr dies regelmäßig tun, denn ein Hund mit guter Kondition kann auch besser mit warmen Temperaturen fertig werden. Lernt euren Hund kennen. Wenn ihr das ganze Jahr über trainiert, werdet ihr eine Überhitzung erkennen. Bei warmen Wetter solltet ihr dem Hund öfter Ruhepausen im Schatten geben und ihm Wasser anbieten. Verlegt das Training nach Möglichkeit auf den frühen Morgen oder den späten Abend.

Wenn ihr den Hund nach der Arbeit ins Auto bringt, benutzt nach Möglichkeit Hundeboxen oder Gitter im Auto, so könnt ihr Türen und Fenster ganz offen lassen und für eine bessere Luftzirkulation sorgen. Ihr könnt auch die Box aus dem Auto herausnehmen und in den Schatten stellen. Nicht vergessen, dem Hund Trinkwasser anzubieten. Wenn der Hund im Auto Wasser hat, kontrolliert bitte ab und zu die Temperatur des Wassers.

Im Sommer sind Hundeboxen aus Aluminium- oder Stahlgitter besser, weil sie offener sind und so für eine bessere Luftzufuhr sorgen. Flugboxen sind eher ungeeignet, da durch die geschlossenen Seitenwände die Luft nicht so gut zirkuliert und sie sich auch schneller aufheizt. Bitte auch hier die Temperatur kontrollieren.

Fazit:
Nicht nur das Training mit dem Hund sondern auch lange Spaziergänge lieber auf früh morgens oder spät abends verlegen. Gebt dem Hund ausreichend Möglichkeiten, sich im Schatten aufzuhalten. Ihr solltet immer ausreichend Wasser für den Hund dabei haben.
Bei Aufenthalten im Fahrzeug für gute Belüftung sorgen.

Quelle: www.gesundehunde.com