Ein- und Aussteigen für Senioren

Anni Warfen Aktuelle Themen, Senioren- und ältere Hunde

Wenn der Hund in die Jahre kommt oder aus irgendwelchen Gründen nicht selbständig ins Auto springen kann oder auch nicht soll, braucht er unsere Hilfe. Bei leichteren Rassen ist das Heben keine Problem, selbstverständlich sollte der Ablauf des Ein- und Aussteigens genauso gesichert ablaufen.

Für schwerere Hunde, aber auch für kleinere, gibt es sogenannte Einstiegshilfen. Die Rampen sind nicht nur “Seniorenrutschen”, sondern erleichtern auch einem Hund, der eine Verletzung hat oder hatte, den gesicherten Ein- und Ausstieg. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Materialien, meist sind sie platzsparend zusammenklappbar, leicht vom Gewicht her und mit einem rutschfesten Untergrund versehen. Dies ist auch ganz wichtig, damit die Rampe nicht tatsächlich zur Rutsche wird und der Hund sich verletzt. Weiterhin sollte man darauf achten, dass der Ein- bzw. Ausstiegswinkel nicht zu steil ist, d. h. je höher der Kofferraum, desto länger sollte die Rampe sein. Auch sollte sie das Gewicht des Hundes tragen können.
Ist der Winkel doch etwas steiler, sollte der Hund gerade beim Einstieg mit einem Griff ins Geschirr unterstützt werden.

Auch mit der Rampe muss das Ein- und Aussteigen trainiert werden. Der Hund sollte nicht hochrasen, sondern im normalen Tempo ins Auto steigen. Hinzu kommt hier noch, dass der Hund vielleicht etwas länger warten muss, bis alles wieder im Auto verstaut ist.

Vielen Leuten ist das Drumherum mit der Rampe zu umständlich, und leider wird auf die Benutzung verzichtet, oft zu Lasten des Hundes.
Ist der Hund leichter, ist es kein Problem, ihn ins Auto zu heben. Manchmal hat man auch die Möglichkeit, dem Hund einen niedrigen Einstieg ins Auto zu ermöglichen.
Wichtig ist uns nur, dass ihr merkt, wann der Hund eure Hilfe braucht und ihr einen Weg findet, um es ihm nicht schwerer als nötig zu machen.

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