Der Hund zu Weihnachten

Anni Warfen Aktuelle Themen, Wissenswertes

Wir kommen in die Adventszeit, in der man es sich neben dem üblichen Weihnachtsstress gut gehen lässt und es sich gemütlich macht. Natürlich vergessen wir dabei auch unsere Vierbeiner nicht.
Trotzdem sollten wir auch in dieser Zeit einiges beachten, um unsere Tiere vor Gefahrenquellen zu schützen.

Gifte:
Zwischen all der weihnachtlichen Dekorationen lauern trotz allem Gefahren für unsere Hunde.
Pflanzen, wie z. B. Weihnachtssterne, Stechpalmen- und Mistelzweige sind giftig und oft tödlich, wenn sie von unseren Hunden gefressen werden.
Frostschutzmittel, das aus den Kühlern der Autos tropft, ist ebenfalles eine Gefahr. Wird es vom Hund aufgenommen, kann dies oft zu dauernden Nierenschäden führen, lange, bevor die ersten Symptome auftauchen.
Medikamente bitte “hundesicher” unterbringen.

Verbrennungen:
Brennende Kerzen, elektrische Dekorationen, Kaminfeuer oder kochendes Fondue-Öl können Verbrennungen unterschiedlicher Schwere hervorrufen, wenn der Hund gerade einmal durch das Haus tobt.

Elektrischer Schock:
Die Kabel für elektrische Dekorationen bitte gut vor Hunden sichern. Werden diese vom Hund angenagt oder sogar durchgebissen, können unsere Tiere einen elektrischen Schlag, ebenfalls in unterschiedlicher Stärke, bekommen.

Verschluckte Fremdkörper:
Auch die Weihnachtsbaumdekoration, wie z. B. Girlanden oder Lametta, aber auch Geschenkbänder stellen ein Gefahr dar, wenn sie vom Hund gefressen werden. Im Magen oder Darm formen sie sich zu einem Klumpen und müssen operativ entfernt werden. Geschenkpapier enthält oft Bleibestandteile, deshalb bitte sofort entfernen.

Spitze und scharfe Gegenstände:
Häufige Verletzungsursachen in dieser Zeit sind Schnittwunden an Hundepfoten. Scherben von zerbrochenen Weihnachtskugeln oder Glas deshalb vollständig wegräumen. Viele Hunde stechen sich auch an den Nadeln des Weihnachtsbaumes. Auf den Augen ist dies besonders schmerzhaft und kann zu Narben auf der Hornhaut führen.

Ernährungsgefahren:
Achtet bitte darauf, dass der Hund keine reichhaltigen, fetten Speisen oder Häppchen bekommt.
Auch ein verdorbener Magen bis hin zu starken Magenbeschwerden ist ein häufiger Grund für einen spontanen Besuch beim Tierarzt. Schokolade sollte der Hund grundsätzlich nicht bekommen.