Der Beginn von einem entspannten Ausflug mit Auto und Hund

Wilma Warfen Aktuelle Themen, Erziehung und Ausbildung, Interessantes, Wissenswertes

Viel wurde schon diskutiert, wie der Hund im Auto am sichersten mitfährt. Box, Anschnallgurt oder Kofferraumgitter es gibt viele Möglichleiten. Doch was genau müssen wir eigentliche beachten, wenn der Hund dann in das Auto einsteigt beziehungsweise aussteigt? 

Beginnen wir mit dem Aussteigen aus dem Auto. Ersteimal sollte der Hund sich während der Fahrt und auch nach dem Anhalten ruhig verhalten. Fängt er an zu bellen, nachdem der Hundeführer aus dem Auto ausgestiegen ist, wird er nicht aus dem Auto gelassen. Erst wenn der Hund sich ruhig verhält, darf er das Auto verlassen. Beim Aussteigen muss der Hundeführer darauf achten, dass der Hund nicht direkt rausstürmt. Parkt das Auto an einer Straße oder auf einem Parkplatz könnten ansonsten schwere Unfälle passieren. Der Hund soll sich ausschließlich auf den Hundeführer konzentrieren. Auch der Blick des Hundes links oder rechts am Menschen vorbei, um die Umwelt abzuscannen, ist nicht erlaubt. Ist der Hund in einer Box soll der gesamte Hund so lange drinnen bleiben, bis der Hundeführer ihn heraushebt oder ihm das Signal zum Aussteigen gibt. Während des Aussteigens konzentriert er sich ausschließlich auf den Hundeführer. Dies ist so wichtig, damit der Hund sicher und ruhig aus dem Auto kommt und es nicht zu plötzlichen Gefahrensituationen kommt.  Damit der Hund sich vollkommen konzentriert können zwei drei kleine ruhige Kommandos wie „Leg dich“ oder „Sitz“ durchgeführt werden.

Die Leine wird noch im Auto an die Ausrüstung des Hundes befestigt. Zum Herausheben greift der Hundeführer mit einem Arm um die Brust des Hundes und mit der anderen Hand zwischen Kniekehle und Hintern. So sitzt der Hund sicher und fest auf dem Arm des Hundeführers. Ältere Hunde können auch aus dem Auto springen. Der Hund wird dann direkt an das Führbein des Hundeführers abgesetzt oder dorthin verwiesen. Dort erhält der Hund direkt das Kommando „Sitz“ oder wenn beigebracht „bei mir“. Der Hund hat so einen sicheren Platz, ist im Blick des Hundeführers und kann sich langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Zudem kann der Hundeführer so entspannt alles einpacken und die Tür oder Heckklappe schließen. Der Hund darf je nach Ausbildungsstand mit Leckerlis bestätigt werden. Natürlich kann es auch sein, dass der Hund neben dem Auto positioniert werden muss, wenn der Kofferraum direkt zur Fahrbahn.

Beim Einsteigen in das Auto verhält es sich ähnlich. Der Hund erhält am Auto angekommen ein „Sitz“ und/ oder „bei mir“. So kann der Hundeführer das Auto für den Hund öffnen. Bevor der Hund einsteigt, wartet er neben dem Führbein des Hundeführers bis dieser alles vorbereitet hat. Erst dann wird er ins Auto gehoben oder er darf auf Kommando hineinspringen. Im Auto erhält der Hund nochmal ein Kommando, damit  die Leine von der Ausrüstung gelöst werden kann. Dieses wird dann aufgelöst, alle Schnallen und Türen sollten sicher sein und dann können alle Türen geschlossen werden.

 

Sicheres ein- und austeigen ist das A und O für entspannte Ausflüge! 

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