Motorik – gelenkschonender Muskelaufbau

Anni Warfen Zusatzkurse

Nach einigen „Quengeleien“ erfüllte sich mir ein weiterer Herzenswunsch mit dem Anbieten eines Motorikkurses. Natürlich bauen wir das auch immer wieder in unseren Unterricht mit ein, aber bei einer relativ kleinen Gruppenstärke kann man viel intensiver arbeiten.

Was wir da so intensiv machen? Im Motorikkurs wird darauf geachtet, dass der Hund aktiv mit der Hinterhand arbeitet. Das Grundtempo ist generell langsam, damit die Beine bewusster einzeln bewegt werden. Je nach Übung werden unterschiedliche Bewegungsabläufe verlangt, z. B. mit der Hinterhand schieben, die Beine anheben, den Schritt verlängern, sich gezielt „sortieren“.

Weil in diesem Kurs die Muskulatur des Hundes im Vordergrund steht, arbeiten wir sowohl in Links- als auch in Rechtsführung. Der Hund lernt nebenbei, sich an der Körpersprache des Hundeführers zu orientieren, d.h. wir kommen teilweise ohne Hörzeichen aus und meine Leutchen lernen, sich bewusst zu bewegen.

Bei dieser Arbeit müssen sich die Vier- und auch die Zweibeiner sehr konzentrieren, so dass nicht selten alle nach einer Unterrichtseinheit völlig erledigt sind. Hund und Mensch lernen, sich „herunterzufahren“ und sich gegenseitig während der Arbeit zu lesen. Die Hunde lernen dies bei rechtzeitigem Loben und Korrigieren relativ schnell und scheinen sogar richtigen Spass daran zu haben, die Menschen übrigens auch.

Für den Hund ist auch das „Kopfarbeit“, es fördert die Bindung zum Menschen und meistens beende ich die Stunden mit total entspannten und glücklichen Teams.
Dieser Kurs wurde so gut angenommen, dass sich mittlerweile zwei feste „Stämme“ gebildet haben.