Ich bin kein Welpe mehr

Anni Warfen Welpentagebuch / Junghundtagebuch

Inzwischen habe ich mich zu einem schicken Junghund entwickelt. Ihr wundert euch sicher über mein Fell, aber nein, ich bin nicht blondiert, sondern einfach nur abgetrimmt. Da hat Petra ganze zwei Stunden an mir herumgefummelt, und das war nur das Gröbste. Sie durfte das Trimmen vorher an meinem Papa üben.

Wir haben noch keinen richtigen Trimmtisch, also hat sie Brittas Tip befolgt und das Bügelbrett einfach umfunktioniert – wenn das die Familie wüsste…


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Sehe ich nicht schick aus?

tristan_3Ich habe inzwischen auch wieder viel erlebt. Als ich ca. 5 Monate alt war, kam eine nette Frau von der Zeitschrift DOGS. Sie hat ein Rasseportrait vom Borderterrier gemacht und mehrere Leute interviewt, wollte aber auch gern mal sehen, was man mit einem Border so machen kann, und da kam ich ins Spiel. Ich war zwar noch sehr jung, aber wie gesagt, die Frau war sehr nett, da habe ich mich richtig angestrengt. Erst hat sie mit Anni und Petra gesprochen und dann habe ich gezeigt, was ich schon alles kann. Sie war ganz erstaunt, weil ich sie wenig beachtet habe, ich wollte eben lieber arbeiten.

tristan_4 Weil ich so ein toller Kerl und immer so eifrig bin, habe ich meinen eigenen Pool bekommen. Ich finde Wasser einfach super und könnte mich stundenlang mit diesem Ding beschäftigen. Es war ja zeitweise sehr warm, da hatte ich Riesenspaß. Petra findet es nur nicht so gut, wenn ich klatschnass ins Haus presche.

tristan_5Ich habe mittlerweile hier zuhause eine Menge zu tun. Wie ihr hier seht, lungert der blöde Kater aus der Nachbarschaft immer vor unserer Tür herum – geht gar nicht! Na, den habe ich vielleicht angebellt. Auch sonst passe ich unheimlich auf, mir entgeht nichts. Da wir zu unseren Nachbarn hin keinen Zaun haben, habe ich beschlossen, dass mir das auch noch gehört – und wehe, da bewegt sich einer. Ich muss auch immer mal nach nebenan und nach dem Rechten sehen. Petra findet das überhaupt nicht gut, aber unser netter Nachbar freut sich immer.

Wenn Petra und ich zu Tante Anni fahren, arbeitet nicht nur sie. Ich passe in meiner Box, die in der Kaffeeküche steht, auf, dass nicht irgendwelche Leute in die Küche gehen. Anni war ganz erstaunt, weil ich einmal ganz fürchterlich gebellt habe, da hatten sich doch tatsächlich zwei Mädchen auf der Suche nach der Toilette verlaufen. Wir machen übrigens Arbeitsteilung – die drei Riesenschnauzer von Anni übernehmne das Bewachen der Haustür.

Das war erstmal das Neueste auf die Schnelle, nächster Bericht folgt.
Euer Tristan (ich bin übrigens auch das neue Hundeschulmaskottchen)