Problemhunde

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Der Arbeit in einer Problemhundgruppe geht zunächst eine Einzelberatung voraus. Alles was an möglichen Ursachen für das unerwünschte Verhalten beim Hund herausgefiltert wird, bearbeitet der Hundeführer dann in winzigen Schritten in einer Kleingruppe.

Hier trifft der Hundehalter auf Menschen, die ähnliche Probleme bedrücken, die aber auch Verständnis für einander aufbringen können, weil sie ähnliche leidvolle Erfahrungen gemacht haben.

Ein Fehlverhalten baut sich über lange Zeit auf und bedarf natürlich auch viel Geduld und Übung es wieder abzubauen.

Oft verhält der Hund sich an der Leine aggressiv gegenüber anderen Hunden, zeigt auffälliges Verhalten bei Joggern, Fahrradfahrern, verwehrt Postboten und anderen Besuchern den Eintritt, wird unsicher im Umgang mit Kindern oder zeigt heftiges Abwehrverhalten seinem eigenen Besitzer gegenüber.

Der Hundehalter erfährt mögliche Gründe für diese Verhalten, so dass er in kritischen Situationen sein Handling mit dem Hund verändern lernt, dass die auslösenden Faktoren für das Fehlverhalten immer geringer werden. Für den Hund ist es von großer Bedeutung, dass sein Mensch sich stets verantwortungsbewusst, vorausschauend und auch immer gleich verhält, damit er sich sicher neben Herrchen und Frauchen fühlen und die alten Verhaltensmuster ablegen kann. Hat das Mensch-Hund-Team in der Kleingruppe erst einmal wieder Vertrauen und Sicherheit gewonnen, können einzelne Probleme auch direkt vor Ort bearbeitet werden.

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