Es ist soweit: Der Welpen zieht bei uns ein

Endlich ist der Tag gekommen, an dem der kleine Hund in sein neues zu Hause einzieht. Vieles ist für ihn und auch für den Hundebesitzer vollkommen neu und unbekannt. Daher sollte man sich nicht ins kalte Wasser werfen lassen und schon vor der Ankunft des kleinen Vierbeiner einige Vorkehrungen treffen. Dies erspart sowohl dem Hund als auch dem Hundebesitzer eine Menge Stress und erleichtert die ersten Tage. Hund und Mensch können sich so ganz und gar aufeinander konzentrieren.

image2Wichtig ist, die erste Grundausstattung parat zu haben. Außerdem sollten die Gefahren auf ein Minimum reduziert werden. Welpen sind neugierig und wollen mit ihrer spritzigen Energie alles erkunden. Jedoch sehen sie dabei nicht die Gefahren und können sie schlecht einschätzen. Natürlich sind sie geprägt mit Instinkte für die frei Wildbahn. Menschliche Wohnräume gleichen dieser jedoch nicht im geringsten und so ist der kleine Vierbeiner schnell überfordert. Hilft der Hundebesitzer ihm daher schon im Vorfeld, kann Schlimmstes verhindert werden.

Hundewelpen sind klein, daher stellen gerade kleine Öffnungen und Spalten ein Risiko da. Diese sollten so geschlossen werden, sodass der Hund weder rausfällt noch mit Kopf oder Pfote drinnen steckenbleibt. Auch Zimmer- und Gartenpflanzen sind für die Kleinen gefährlich. Es kann nachdem Verzehr zu Unverträglichkeit bis hin zur Vergiftung kommen. Daher lieber ganz entfernen. Heraushängende Kabel und Schnüren sind ein beliebtes Knabberspielzeug. Ist jedoch daran etwas befestigt oder gar Strom drauf , kann dieses Spiel böse enden. Aufrollen und ordentlich wegpacken, schon gibt es eine Gefahr weniger.

image3Es sollte immer wieder der ungestüme Charakter der kleinen Hunde erwähnt werden. Eine wilde Bewegung und schon geht etwas zu Bruch. Daher sollte schon im Vorfeld alle zerbrechlichen Gegenstände in Sicherheit gebracht werden. Ein oft vergessener Risikofaktor sind Chemikalien. Ihr lockender Duft verführt die Welpen zum Kosten und können zur Vergiftung führen. Daher Putzmittel und ähnliches aus Haus und Garten entfernen.

Die Grundausstattung sollte schon vor dem Einzug des Welpen besorgt werden. So fehlt nichts am Tag des Einzugs. Vom ersten Tag an sind Geschirr und Leine in Benutzung. Es ist dann noch zum Üben aber der Hund sollte sich schnell daran gewöhnen. Um den Nacken maximal zu entlasten, empfiehlt sich ein Geschirr mit minimaler Brust- und Nackenabdeckung. Die Leine trägt der Hund von Beginn an. So kann der Hundebesitzer für Kontrolle und Sicherheit sorgen. Produkte aus Nylon sind für den Welpen leicht und angenehm zu tragen. Beim Kauf sollte auf Größenverstellbarkeit geachtet werden. So wachsen die Produkte mit und der Vierbeiner kann sie länger tragen.

image4Bei der Auswahl des Futternapfes liegt das Augenmerk auf Rutschfestigkeit, Zerbrechlichkeit, Kleckerrisiko und Verletzungsgefahr. Wasser sollte mit Ankunft des Hundes gleich erreichbar sein. Die erste Mahlzeit brauch erst einige Stunden danach angeboten werden. Wichtig ist dabei, dass keine Futterumstellung in den ersten Tagen vollzogen wird. Dies kann nach den ersten ein bis zwei Wochen passieren.

Hunde lieben ihre Schlafplätze warm und weich. Einige bevorzugen dabei Höhlen andere mögen dies nicht. Ideal für Höhlen sind Transportboxen. Auch für die Nacht eignen sich diese sehr gut. Die Türen lassen sich einfachverriegeln und verhindern so ungewolltes Rumstreunen. Der Schlafplatz muss nicht von Beginn an für die ausgewachsene Größe des Hundes reichen. Das wäre ihm noch zu groß und verursacht Unwohlsein. Eine kleinere Box oder Schale ist vollkommen ausreichend. Um für ausreichend Hygiene zu sorgen, sollten Polster und Bezug annehmbar sowie waschbar sein. Ist für die nötige Grundausstattung gesorgt können die ersten Tage genossen werden.

image5Diese Tage sind von besonderer Bedeutung. Es ist die Zeit, in der der kleine Hund seine neue Familie , sein neues Rudel kennenlernt. Es sind die Tage in dem er Vertrauen zu ihm aufbaut aber auch die Regeln lernt. Funktioniert die erste Kontaktaufnahme gut, so ist ein guter Grundstein geschaffen. Die ersten zwei Wochen sind am elementarsten. Es sollte in dieser Zeit immer jemand da sein. Hilfreich wäre es, sich Urlaub zu nehmen.

Nach dem Ankommen im neuen zu Hause braucht der kleine Vierbeiner Ruhe und sollte sich in Sicherheit wiegen. Dafür ist es wichtig ihn die neuen Räumlichkeiten in seiner eigenen Schnelligkeit erkunden zu lassen. Der Hundeführer zeigt ihm Schlafplatz, Futterstelle und Spielzeug. Dabei sollte jegliche Aufregung von Menschen ausgehend vermieden werden. Auch seine neuen Familienmitglieder sollten ihn nacheinander begrüßen. Bekannte und Freunde sind am ersten Tag nicht ratsam. Es wäre zu viel Trubel. In den nächsten Tagen und Wochen können diese zum Bestaunen kommen.

image7Der Hund muss früh wissen, wo er sein Geschäft verrichten soll. Wenn er beginnt unruhig zu werden umhergeht und rumschnüffelte, wird es Zeit ihm diese Stelle zu zeigen. Je zuverlässiger dies passiert, umso schneller wird der Welpe stubenrein. Missgeschicke passieren meist, weil der Mensch die entsprechenden Signale des Welpen nicht erkennt.

Auch das Schlafen in der unbekannten Umgebung ist für den kleinen Hund ungewohnt. Zuvor war er es gewohnt, bei seinen Geschwistern und der Mutter zu schlafen. Dieser Kontakt gab Sicherheit. Aus diesem Grund sollte der Hund in der Anfangszeit im gleichen Raum mit seinen Hundebesitzerin nächtigen. Der Platz sollte entspannt und ruhig sein und zu dem Nähe zum Menschen bieten. Es sollte kein Durchgangs – oder Türblick- Platz sein. Der Hund bekommt das Gefühl, er müsse alles bewachen.

image6Auch die Erziehung sollte vom ersten Tag an gefördert werden. Der Hund muss wissen, was er darf und was nicht. Dies sollte der Hundebesitzer sich im Vorfeld überlegen. Verbote sollten von Anfang an durchgezogen werden. Wird etwas erst erlaubt und dann nach und nach verboten, versteht der Hund es nicht. Der Hundeführer sollte sich zuerst auf wichtige Dinge konzentrieren. Zu viel überfordert Hund und Mensch gleichermaßen. Wichtig ist die Konsequenz! Wird etwas verboten, sollte eine Alternative angeboten werden. Das vereinfacht Auseinandersetzungen. Genauso können spielerisch Grundübungen mit einfließen. Am bedeutsamsten ist jedoch die Hund Mensch Beziehung! Der Welpe muss eigene Erfahrungen sammeln und gemeinsame Erlebnisse mit dem Menschen erleben, denn das verbindet!