Übungen mit Wild

Anni Warfen Aufbau des Trainings

Der Hund soll lernen, sich auch in der Nähe von Wild zu konzentrieren und ruhig zu bleiben. Hierfür übt der Hundeführer mit dem Hund vorerst fernab von Tieren. Es eignen sich am besten die Übungen, die danach auch beim Wild durchgeführt werden sollen.

Für den Anfang können Hühner oder ähnliches das „Wild“ darstellen. Wichtig ist, dass der Hund während der gesamten Übung angeleint bleibt. Die Entfernungen zum „Wild“ sollten dem Hundetyp individuelle angepasst werden.

Der Hund sollte das „Wild“ gesichtet haben. Der Hundeführer beginnt dann mit Übungen, wie „Sitz“ oder „Legen“. Dabei soll er stets die gesamte Aufmerksamkeit des Hundes erhalten. Es ist hilfreich, dass der Hundeführer den Hund immer wieder zu Konzentration motiviert.

Nach erfolgreichen ersten Übungen kann nun der Abstand zwischen Wild und Hund verringert werden. Nun kann auch Bewegung in die Übung kommen. Der Hundeführer befindet sich zwischen Hund und Wild und wandert mit seinem Hund auf und ab. Bewältigt der Hund diese Steigerung gut, kann er nun der Mittelpunkt sein und direkt am Wild vorbeigehen. Verlaufen die Übungen ohne Probleme kann der Abstand abermals verringert werden. Auch das Kommando „Bleib“ kann daraufhin angeschlossen werden. Am Anfang ist es abgelegt einfacher. Macht der Hund dies gut, kann das „Bleib“ auch aus dem Sitzen geübt werden.
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