Winterliche Gefahren für Hunde

Anni Warfen Aktuelle Themen, Urlaub mit dem Hund, Wissenswertes

Die meisten Hunde finden es prima im Schnee zu toben und nicht von der sommerlichen Hitze geplagt zu werden. Allerdings lauern in dieser Jahreszeit auch ein paar besondere Gefahren. Schneefressen kann zu einer üblen Magenschleimhautentzündung (Gastritis) führen. Die Hunde müssen erbrechen, auch wenn sie nüchtern sind. Dann kommt nur gelber Schleim zum Vorschein. Diese Entzündung kann auch den Darm betreffen, was dann zum Durchfall führt. Nach eintägigem Fasten, bekommen die Patienten eine Schonkost aus Reis, etwas gekochtem Huhn und Quark, letzteren aber nicht kühlschrankkalt. Gefüttert wird mehrmals täglich in kleinen Portionen. Ideal wäre, wenn der Hund Kamillentee trinken würde. Als Medikament eignet sich Ranitidin, das die Säureproduktion im Magen hemmt oder Mittel, die die Magenschleimhaut mit einer Schutzschicht auskleiden. Wenn man einen sehr langen Winterspaziergang plant, sollte man auf jeden Fall lauwarmes Wasser in der Thermoskanne für den Hund mitnehmen.

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