Umgangsregel mit dem Hund: Gesten, die für einen Hund bedrohlich wirken, sollten unterlassen werden

Anni Warfen Aktuelle Themen, Erziehung und Ausbildung

Die meisten Hunde akzeptieren die Menschen und leben gerne mit ihnen zusammen. Für sie sind diese Menschen etwas Besonderes und ähnlich wie sie selbst. Hunde wollen sich in dem Mensch- Hund Rudel in eine Rangordnung begeben. Dies ist für ein geregeltes Hundeleben wichtig. Die Stärkeren sind oben im Rang, die Schwächeren sind unten. Die Schwächeren müssen den Stärkeren gehorchen. Die Rangordnung sollte niemals vom Hund bestimmt werden.

Wird ein Hund nun grundlos bedroht oder angegriffen, so wird seine Rangordnung gestört und der Hund wird herausgefordert. Doch für ihn ist es kein Spiel sondern bitterer Ernst. Dementsprechend wird der Hund reagieren. Er wird sich verteidigen. Entweder zieht er sich zurück und wartet auf eine andere Gelegenheit. Wahrscheinlicher jedoch wird er kämpfen und mit einem Hundegebiss ist nicht zu scherzen. Hinzu kommt seine enorme Schnelligkeit. Auch wenn der Mensch vielleicht ein anders Denkvermögen besitz wie ein Hund, so wird ihm dies in einem Kampf nicht helfen. Das Herausfordern oder Drohen gegenüber einem Hund kann gefährlich enden und der Hund folgt dabei nur seinen natürlichen Instinkten. Daher sollten solche schwachsinnigen Gesten unterlassen werden.