Umgangsregel mit dem Hund: Die Rute vom Hund ist für den Menschen tabu!

Anni Warfen Aktuelle Themen, Erziehung und Ausbildung

Die Rute des Hundes ist eins seiner besonderen Merkmale. Für ihn ist sie etwas seht Wichtiges. Besonders beim Ausdruck seiner Gefühlslagen nutzt der Hund seine Rute. Damit ist sie ein Teil der Hundesprache. Der Hund kann sich durch seine Rute mitteilen.

Im Normalfall wird die Rute leicht hin und her geschwenkt. Dieses Wedeln zeigt einen gut gestimmten Hund. Ist die Rute jedoch tief zwischen die Beine geklemmt, so ist der Hund verängstigt. In solcher Situation sollte Vorsicht geboten werden. Es könnte passieren, dass diese Hunde bei Annährungsversuchen schnappen. Eine steif nach oben oder auch steif nach hinten positionierte Rute signalisiert, dass der Hund gerade böse ist. Er möchte in Ruhe gelassen werden. Da er keine Hände hat, nutzt er möglicher Weise bei Annährungsversuchen sein Maul und seine Zähne, um dies deutlich zu machen.

Es zeigt sich, wie wichtig die Rute für jeden Hund ist. Durch den Griff nach der Rute, greift man zuerst einmal ein wichtiges Körperteil des Hundes an, das er möglicherweise stark verteidigt. Zweitens kann der Hund die Handlungen von nicht so schnell sehen und einschätzen und reagiert daher abrupt. Genau wie der Mensch können Hunde sich vor plötzlichen Berührungen von hinten böse erschrecken und in Verteidigungshaltung gehen.

Daher sollte die Rute in Ruhe gelassen werden und der Hund von vorn begrüßt werden.