Schau mir in die Augen – Warum Menschen Hunde mögen – und umgekehrt

Anni Warfen Aktuelle Themen, Interessantes

Wenn sich Menschen und Hunde in die Augen schauen, verändert sich die Hirnchemie beider Spezies. Sowohl im Blut des Menschen als auch in dem des Tieres steigt die Konzentration des Hormons Oxytocin.

Dieser chemische Botenstoff vermittelt das Gefühl von Vertrauen und Zugehörigkeit, er wirkt beruhigend und angstlösend. Den gleiche Anstieg im Oxytocinspiegel kann man beobachten, wenn sich Mütter und ihre Babys in die Augen schauen oder die Liebespaaren. Im Fachblatt Science beschreiben japanische Biologen an diesem Freitag erstmals solche biochemischen Veränderungen auch bei der Interaktion zwischen zwei Arten. Die Forscher vermuten, dass die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund nur durch diesen gemeinsamen neurochemischen Mechanismus überhaupt entstehen konnte.

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