Oh wie ist es kalt geworden…

Anni Warfen Aktuelle Themen, Interessantes

Die Temperaturen sinken und der Winter ist zu uns zurückgekommen. Schal und Mütze sind nun unsere ständigen Begleiter. Ohne eine dicke Jacke verlassen wir nicht mehr das Haus. Auch daheim gibt es warme Fliederbeersuppe oder den ein oder anderen Kakao. So passen wir uns der kalten Jahreszeit an und verbringen gerne nach einem gemütlichen Spaziergang viel Zeit im warmen zu Hause. Doch was ist mit unseren Hunden? Was benötigen sie für diese kalte Zeit im Jahr? Erst einmal ist es wichtig, das Haus während dieser Zeit nicht zu überheizen, da dies ansonsten eine Erkältung beim Hund hervorrufen kann. Diese starken Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen ist nicht gut für die Vierbeiner.

Auch der Spaziergang ist ein wichtiges Thema im Winter. Oftmals bemerken wir gar nicht, wie schnell es zu dieser Zeit im Jahr dunkel wird. Wir sehen draußen noch genug aber andere erkennen uns nicht mehr und so entstehen Unfälle. Daher ist es wichtig, dass Hund und Herrchen sich mit genügend Leuchtmitteln kennzeichnen. Warnwesten oder Reflektoren in verschiedener Form eignen sich hervorragend für den Menschen. Auch die Auswahl für den Vierbeiner ist umfangreich und bietet verschiedenste Möglichkeiten, den Hund zu kennzeichnen. So ist er sichtbar für Autos, andere Spaziergänger oder auch Jäger im Wald, die ihn so von Wild unterscheiden können. Nach dem Spaziergang darf der Hund ruhig abgetrocknet werden. Die Bewegung wärmt den Hund und kurbelt die Durchblutung an.

Diese Spaziergänge finden jedoch oft durch die Kälte nicht mehr so häufig statt. Daher ist es wichtig, auch die Nahrung des Hundes anzupassen. Viele Hundebesitzer denken über diese Umstellung nicht nach. Gleich viel Fressen bei weniger Bewegung bedeutet eine Zunahme an Gewicht. Dies kann mit der Zeit zu Krankheiten führen. Bewegt sich der Hund jedoch genauso viel wie im Sommer, ist eine erhöhte Nahrungsaufnahme nötigt, da der Kalorienverbrauch steigt. Die Nahrung kann zusätzlich bei allen Hunden mit Vitaminen versehen werden. Dazu zählen kleingersapelte Möhren oder Äpfel. Dies stärkt die Abwehrkräfte der Hunde.

Doch sind so alle Hunde ausreichend vorbereitet? Natürlich bekommen die Hunde ein Winterfell und geben somit den Anschein, sie seien für die kalte Jahreszeit „angezogen“. Doch nicht jeder Hund ist gleich und gerade die Welpen, alte Vierbeiner und auch Hunde aus südlichen Regionen können Probleme mit dem Kälteeinbruch bekommen. Gerade bei diesen Hunden ist es wichtig, sie vor der Kälte zu schützen. Da ist ein warmer Hundemantel auch gar nicht peinlich oder übertrieben. Mit dieser funktionalen Hundekleidung ist der Vierbeiner optimal geschützt und kann wunderbar den Winter genießen. Neben dem Körper sollte auch der Rest des Hundes nicht vernachlässigt werden. So sind insbesondere die Pfoten im ständigen Kontakt mit der kalten Umgebung. Das gestreute Salz ist dabei gefährlich für die Hundepfoten und zerstört ihre Struktur. Vor jedem Spaziergang sollte der Hund daher mit Vaseline oder einer speziellen Creme vor diesem Salz geschützt werden. Die Crem wird nach dem Spaziergang einfach wieder entfernt. Eine andere Lösung wären Hundeschuhe, die beim Spaziergang getragen werden.

Ist dann wirklich einmal der Tag gekommen und der Schnee liegt auf Wald und Flur, werden Hund und Herrchen mit Begeisterung den Weg ins Frei suchen. Auch wenn wir nun alle notwendigen Vorkehrungen für unsere Vierbeiner getroffen haben, sind einige Regeln im weißen Schneezauber zu beachten. Natürlich wollen wir ausgelassen Spielen, dass der Schnee nur so fliegt. Doch hierzu bitte immer Spielzeug verwenden und auf Holzstöckchen verzichten. Diese können durch die Kälte stark splittern. Zudem sollte das Toben immer nur in einem gewissen Rahmen stattfinden. Zu starke Erhitzung bei kalter Umgebungstemperatur führ zu Erkrankung des Hundes. Genauso ist es jedoch wichtig, dass der Hund sich bewegt und nicht länger sitzt oder steht. Eine mitgebrachte Decke kann gegen die Kälte vom Boden helfen. Zudem sollte gerade das Fressen von Schnee unterbunden werden, da dies zu Magen- und Darmproblemen führen kann. Die Verunreinigung dieser weißen Substanz ist nicht für Hunde Mägen geeignet.