Giftige Lebensmittel für Hunde – Teil 2

Anni Warfen Aktuelle Themen, Gesundheit, Urlaub mit dem Hund, Wissenswertes

Getreide:
Im Übermaß oder falsch zubereitet ist Getreide für den Hund schwer verdaulich bis leicht giftig.

Hülsenfrüchte:
Rohe Hülsenfrüchte wie z. B. Erbsen, Garten- oder Sojabohnen sind giftig, daher auf die richtige Zubereitung achten. Auch gekocht sollte man davon nicht zuviel anbieten, da Hülsenfrüchte zu Blähungen und einem erhöhten Risiko des Magendrehers führen kann. Gegarte Hülsenfrüchte sollten immer mit etwas Fett zubereitet werden, das verbessert die Verdaulichkeit und reduziert die Gasbildung.

Knoblauch:
Roh ist Knoblauch für Hunde giftig, verarbeitet sollte er nur dezent verwendet werden. Größere Mengen führen zu Vergiftungserscheinungen, eine Überdosierung zum Tod. Allerdings enthält Knoblauch Allizin, welches eine antibakterielle, antimykotische und antibakterielle Wirkung besitzt, d. h. es tötet Pilze und Bakterien, wirkt krampflösend, sekretionssteigernd und kann zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt werden. Achtung: Die Rasse des Hundes (Verträglichkeit), Größe und Gewicht spielen eine große Rolle!

Kräuter:
Heil- und Gewürzkräuter sollten vorsichtig dosiert werden. In geringen Mengen können sie die Nahrung anreichern, überdosiert führen die pharmakolischen Stoffe in den Pflanzen, aber auch in Ölen, zu Vergiftungserscheinungen.

Obstkerne:
Pflaumen, Kirschen, Äpfel, Birnen, Aprikosen, Pfirsiche. Die Samen von Stein- oder Kern- obst enthalten ein Blausäure abspaltendes Glykosid. Regelmäßiger Verzehr kann schwere neurologische Störungen hervorrufen.

Salbeiblätter und Pfefferminzpflanzen:
In größeren Mengen können sie Zitterkrämpfe auslösen.