Giftige Lebensmittel für Hunde – Teil 1

Anni Warfen Aktuelle Themen, Gesundheit, Urlaub mit dem Hund, Wissenswertes

Nicht alles, was uns Menschen schmeckt, muss auch gut für unseren Vierbeiner sein. Da der Hund anders „verstoffwechselt“ als wir Menschen, können einige Lebensmittel für ihn stark gesundheitsschädigend, wenn nicht sogar tödlich sein.

Auberginen: Im rohen Zustand enthalten sie das Gift Solanin und können zu Darmbeschwerden und Schleimhautreizungen führen.

Bärlauch: Bärlauch enthält Alliin. Roh in größeren Mengen gegeben kann eine Blutarmut entstehen. Verarbeitet bitte nur wenig geben.

Holunderbeeren: Sind roh giftig für Hunde, können zu Magen- und Darmbeschwerden führen.

Rohe Kartoffeln: Sie enthalten Solanin, welches sich in der Schale, in den grünen Stellen, den „Augen“und im Kochwasser befindet. Diese Stellen bitte großzügig wegschneiden und die Kartoffeln gut abkochen. Roh sind sie für den Hund nicht verdaulich.

Kohlpflanzen: Sind roh gänzlich unverdaulich, gekocht nur schlecht. Sie können zu Blähungen führen, in größeren Mengen gegeben zu Bauchkrämpfen. Zusätzlich erhöhen sie das Risiko des Magendrehers.

Petersilie: In größeren Mengen gegeben kann die bei trächtigen Hündinnen Fehlgeburten auslösen.

Weintrauben: Laut amerikanischen Forschern führen 11,6 g/kg Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen (Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit).

Rosinen: Getrocknete wirken abführend, 14 g/kg Körpergewicht des Hundes führen zu Vergiftungserscheinungen.