Erste Hilfe und Voruntersuchungen

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Für die erste Hilfe sind einige Tricks nötig, um den Hund gut und sicher versorgen zu können. So sollte der Hund immer mal wieder abgecheckt werden, um mögliche Verletzungen auszuschließen. Die vielen Abenteuer, die der Mensch und sein Vierbeiner erleben, lassen auch mal eine Verletzung zu. Daher ist es gut, auf diese Situation vorbereitet zu sein. So ist es wichtig, dass schon früh das Üben für solch eine Situation geprobt wird. Nicht nur die eigene Versorgung des Hundes erleichtert sich dadurch. Auch beim Tierarzt wird die Behandlung wesentlich leichter. Daher sollte das Anfassen an allen möglichen Körperstellen geübt werden und auch Zähne zeigen gehört dazu. Zudem ist ein Hund im Ernstfall viel weniger gestresst, da er die Berührungen des Arztes durch das Üben mit dem Hundebesitzer kennt. Regelmäßige Kontrollen des Hundebesitzers an seinem Hund helfen bei dieser Übung. Einige Übungen lassen sich prima umsetzen.

Die Gesundheit des Zahnfleischs lässt sich mit einem kleinen Druck auf das Zahnfleisch überprüfen. Ist das Fleisch zu Beginn rosa, färbt sich nach dem Druck weiß und wird daraufhin gleich wieder rosa, ist alles in Ordnung.

Auch die Ohren sollten nicht zu kurz kommen. Gerade beim häufigen Kopfschütteln des Hundes könnte sich ein Fremdkörper im Ohr befinden. Daher sollte einmal mit einer Taschenlampe hineingeleuchtet werden. Meist sind die Fremdkörper mit einer Pinzette gut zu entfernen. Wichtig ist jedoch, dass nicht zu tief in den Gehörgang eingedrungen wird.

Sind die Augen mal durch eine Bindehaut gerötet, kann das untere Lied nach unten gezogen werden. Dort werden dann ein bis zwei passende Augentropfen hinein geträufelt.

Auch ein Verband anlegen, sollte für den Hund kein Problem sein. Besonderen Halt benötigt ein Pfotenverband und sollte einmal geübt werden. Die Zwischenräume der Zähen werden zuerst mit etwas Watte gepolstert. Die gesamte Pfote wird abgepolstert und mit einer Mullbinde umwickelt. Der Verband wird dann bis unters Sprunggelenk obendrauf gewickelt. Es gibt zusätzliche Gadgets, die den Verband schützen.

Doch auch für größere Notfälle sollten der Hundebesitzer und der Hund gerüstet sein.

Die stabile Seitenlage ermöglicht es gut an alle Stellen des Tieres zu gelangen. Zudem schützt sie den Hund. Dazu wird der Hund sanft an den beiden am Boden liegenden Beinen festgehalten. Der Ellenbogen drückt leicht auf das Schultergelenk. So ist der Hund optimal gesichert und fixiert.

Manchmal passiert auch ein Notfall ganz überraschend.

Auch die Mund zu Schnauze Beatmung ist eine wichtige Übung, um den Hund im Notfall zu rette. Dies sollte beherrscht werden. Verliert der Hund die Atmung, werden die Hände zu einem Trichter geformt, um die Schnauze gelegt und in die Nasenlöcher hineingeblasen. Durch Pumpen an den Rippen wird gleichzeitig das Herz massiert

Gerade Hitze kann für Hunde gefährlich sein. Geschlossene Räume wie das Auto können zu einem Hitzeschlag führen, dieser entsteht durch den Anstieg der normalen Körpertemperatur von 38 bis 39 Grad des Tieres. Dann muss sofort gehandelt werden. An einem schattigen Platz sollten zuerst die Läufe, dann der Rumpf und schließlich der Kopf des Hundes gekühlt werden. Ist der Hund noch bei Bewusstsein, sollte er Wasser zum Trinken bekommen. Es ist also ratsam immer Wasser für den Hund dabei zu haben. Auch ein Napf darf nicht fehlen. Dafür gibt es super Trinkschalen und Wasserflaschen für unterwegs. Sie nehmen kein Platz weg und sind sehr praktisch.

Sollte der Hund allergisch auf Insektenstiche reagieren, sollte ein passendes Medikament immer zu Stelle sein. Zudem können Stiche im Rachen oder Mundraum durch Schwellungen Atemnot auslösen. Dort ist also Obacht geboten.

Wenn der Hund plötzlich stark aus der Pfote blutet, sollte dies sofort behandelt werden. Es könnte sich etwas in der Verletzung befinden und bei weiterer Belastung tiefer eindringen. Daher zuerst die Wunde untersuchen und behandeln. Im Notfall muss der Tierarzt aufgesucht werden.

Auch im Wasser kann der Vierbeiner in Not geraten. Wird er von der Strömung abgetrieben, ist das richtige Verhalten des Hundebesitzers lebenswichtig. Er sollte mit der Strömung mitgehen und den Hund rufen. Nur so kann der Hund es zurück an Land schaffen.

Ein Tierarzt sollte zudem bei größeren Notfällen immer erreichbar sein und seine Nummer greifbar. Daher sollte die Nummer im Handy oder im Portemonnaie bereit stehen. Auch der Hund sollte die Nummer seines Besitzers bei sich tragen. Sollte er einmal abgehauen sein, so kann im Notfall jemand angerufen werden.