Ein Tag mit Schietwetter

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Die Hundefreunde kennen es alle: Draußen ist es ungemütlich kalt und nass aber der liebe Hund muss noch vor die Tür. Anstatt sich gemütlich auf das Sofa zu kuscheln, geht es hinaus ins Schietwetter. Auch bei diesen Wetterbedingungen sollte einiges beachtet werden. Die Zeitumstellung im Herbst ist für die Vierbeiner zusätzlich problematisch. Bis zu vier Wochen kann es dauern, bis die Hunde sich daran gewöhnt haben.

Die kalte und dunkle Jahreszeit macht die Tage kürzer und dunkler. Daher ist es sinnvoll, den Hund mit Leuchtreflektoren und blinkenden Halsbändern oder Leuchtlampen auszustatten. Bei Nebel und Dunkelheit ist der Hund schon auf kurzer Strecke nicht mehr zu sehen. Gerade fremde Menschen können sich dann schnell erschrecken oder übersehen den Vierbeiner. Mit der richtigen Leuchtausrüstung wird diese Gefahr eingedämmt.

Auch verbergen sich gerade bei der Kombination aus Nässe, Blättern auf dem Boden und vielleicht auch schon etwas Frost gefährliche Rutschpartien. Fahrradfahrer, Autos oder andere Fahrzeuge können nun nicht mehr so schnell bremsen, wenn der Vierbeiner oder sein Herrchen plötzlich auftauchen. Aber auch Hund und Mensch müsse aufpassen, dass sie nicht ins Schlittern geraten. Stürmische Hunde an der Leine können den Menschen aus dem Gleichgewicht bringen. Selbe Gefahr gilt für Eisflächen. Diese sind meist nur leicht übergefroren und brechen beim Betreten gleich ein.

Natürlich gibt es in dieser Jahreszeit auch reichlich zu entdecken. Die interessanten Kastanien und Eicheln gehören dabei jedoch nicht in den Hundemagen. Sie können ihn krank machen. Laubhaufen sind prima Tobestationen für den Hund. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Versteckte Igel könnten auf den Hund Flöhe und andere Parasiten übertragen. Wurmeier sind im Fell nicht zu sehen. Daher muss der Hund nach einem Bad im Laub gründlich gekämmt und nach Flöhen abgesucht werden. Auch eine Wurmkur in dieser Jahreszeit ist sinnvoll.

Leider ist die nasse Zeit auch die Zeit zum Güllefahren. Hunde wälzen sich nur zu gerne in den dreckigen Löchern und können diese schon auf weiter Entfernung Erschnuppern. Daher sollten alle Hundebesitzer ihren Hund gut beobachten und rechtzeitig an das Anleinen denken.

Nach dem Spaziergang im Nassen ist es auch wichtig, den Hund wieder trocken zu bekommen. Die Kälte zieht durch das Fell über die Haut in die Knochen. Gerade wenn es nicht gleich ins Warme zu Hause geht und der Hund erst im Auto warten muss, ist das Abtrocknen mit dem Handtuch wohltuend für den Hund. Das Abwischen der dreckigen Pfoten mit einem feuchten Tuch verhindert das der Hund Schmutz verursacht. Hunde die das nasse Wetter gar nicht mögen und nur wiederwillig mitkommen, sollten vielleicht ein Regencape tragen. Das schützt und wärmt und macht den Spaziergang angenehmer.