Bei Fuß mit Umgebungstrubel

Anni Warfen Aktuelle Themen, Erziehung und Ausbildung, Zusatzkurse

Die Übung bei Fuß mit Ablenkenden Fußgängern oder Joggern funktioniert am Besten an einem viel belaufenden Weg.

Begonnen wird die Übung vorerst ein Stück abseits des Weges. Der Hund ist dabei an der Leine zu führen. Der Weg soll nicht nur geradeaus nachgelaufen werden, sondern es sollten auch Kreise und Schlangenlinien mit eingebaut werden. Sobald der Hund diese Übung problemlos mitmacht, kann der Abstand zum belaufenen Weg verringert werden.

Nun wird das bei Fuß direkt am Wegesrand fortgeführt. Sollte der Hund seine Konzentration verlieren und sich zunehmend der Umgebung, den Spaziergängern und Joggern zuwenden, ist der Einsatz von Stimme und Leckerchen sinnvoll. Wichtig ist natürlich auch, den Hund ausreichend zu loben, wenn es gut klappt.

Letztendlich kann die Übung auf dem Weg geübt werden. Die Ablenkungspotentiale sind dort am höchsten. Der Hund sollte sich nicht zu weit entfernen und seine volle Konzentration auf den Hundeführer richten. Um die Übungsstufe zu erhöhen, können kurze Gespräche mit Passanten geführt werden. Dafür sollte der Hund entspannt Sitz machen und ruhig die Unterhaltung abwarten. Anspringen oder unruhiges hin und her Laufen ist nicht erlaubt.

Auch wenn die Übung direkt auf dem Weg vollzogen wird, sollte immer genügend Platz zwischen Zweiradfahrer und anderen Vierbeinern sein, um Gefahren zu meiden.

Mit der Zeit können auch andere viel belaufende Plätze für die Übung genutzt werden.


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