Bei Fuß auf unebener Strecke

Anni Warfen Aktuelle Themen, Erziehung und Ausbildung, Wissenswertes

Für diese Übung bedarf es eines unwegsamen Geländes. Bäume, Abhänge, Steine oder auch Laub ist ideal. Die Übung „bei Fuß“ wird auf diesen Flächen ausgeführt. Für einen erhöhten Anspruch können die Tempi immer wieder verändert werden. Diese Übung dient vor allem der Konzentrationsfähigkeit des Hundes. Diese sollte jedoch auch nicht überstrapaziert werden.

Als nächsten Schritt sollen Hund und Hundeführer im „BeiMir“ einen Baumstamm oder ähnliches überqueren. Zuerst in einem normalen Tempo und anschließend auch langsamer. Ziel ist es, das der Hundeführer auf dem Baumstamm stehen bleibt und der Hund sich nur mit den Vorderbeinen auf dem Baumstamm befindet. Bleibt der Hundeführer hinter dem Baumstamm stehen, hat der Hund die Hinterbeine auf dem Stamm. Diese Übung fordert die Motorik des Hundes enorm. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Baumstamm oder auch andere ausgewählte Hindernisse vom Hund leicht überwunden werden können und keine Verletzungsgefahr besteht.

Ziel dieser Übung ist es, das der Hund auch bei Hindernissen exakt bei Fuß bleibt und sich den Gegebenheiten anpasst.

Das Trainieren an Treppen ist auch möglich. Zunächst sollte die Treppe nicht allzu lang sein und kann dann mit den Lernerfolgen gesteigert werden. Klappen die Übungen sicher und gut, ist es möglich auch ohne Leine zu trainieren.