Samstag-17.08.14-1405

Angst vor dem eigenen Hund

Anni Warfen Aktuelle Themen, Erziehung und Ausbildung

Hunde reagieren auf uns und unsere Ausstrahlung. Auch Angst bei Menschen können sie spüren. Hunde können mit ihren starken Instinkten fühlen auf welche Art und Weise sie mit dieser Angst reagieren. Angstausstrahlung kann Hunde verunsichern. Dabei ist Vertrauen gefragt.

Hunde merken, in welcher Weise und mit welchen Gefühlen der Hundeführer arbeitet. Ein selbstbewusster und gefestigter Hundeführer ist für den Hund ein klares und deutliches Zeichen. Dabei ist es egal ob der Hund an der Leine oder ohne geführt wird. Mit dieser Ausstrahlung gibt der Hundeführer dem Hund zu verstehen, dass er keine Angst haben braucht und der Hundeführer alles unter Kontrolle hat. Somit kann der Hund sich entspannen und auf seinen Hundeführer vertrauen.

Im Gegensatzdazu steht ein ängstlicher und unsicherer Hundeführer. Der Hund kann diese Person genauso lieben, wie die selbstbewusste Person und dennoch hat er nicht die nötige Sicherheit bei ihr. Durch die Unsicherheit kommt der Hund in den Beschützer Modus und will die Führung übernehmen, da in seinen Augen sein Hundeführer Schutz und Sicherheit bedarf. Geht man also mit dem Gefühl Spazieren, es könnte jederzeit etwas passieren oder der Hund benimmt sich falsch, übertragen sich diese Zweifel auf den Hund. Er will die Sicherheit zurückbringen und so kommt es oft wirklich dazu, dass etwas passiert.

Also selbstbewusstes und sicheres Auftreten mit dem Hund trainieren, gene auch mit Hilfe. Vertrauen in den Hund gewinnen, denn er macht nichts mit Absicht oder den Hundeführer zu ärgern. So gelingt es wieder ein gutes Team zu werden.